24.12.2018 10:21 |

Regen und Schnee

Wo es noch die Chance auf weiße Weihnachten gibt

Zu Weihnachten zeigt sich das Wetter in Österreich von seiner regnerischen Seite. Statt Schnee gibt es im Großteil des Landes jede Menge Regen. Einzig am Nordrand der Alpen sind weiße Weihnachten zu erwarten. Dort präsentieren sich der Heilige Abend und der Christtag winterlich. Später wird es aber auch dort freundlicher und milder, teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit.

Am Montag bleibt es im Bergland trüb und immer wieder kommt es zu Niederschlägen. Besonders in der Westhälfte regnet und schneit es am Vormittag noch teils stark. Auch sonst ist es am Vormittag oft noch recht unbeständig mit Regenschauern und meist dichten Wolken. Am Nachmittag kommt die Sonne abseits der Berge etwas heraus. Die Schneefallgrenze sinkt langsam immer weiter und liegt am Abend zwischen 300 Meter im Nordosten und 1200 Metern im Westen. Der Wind weht mäßig bis stark aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus zwei und plus sechs Grad, die Mittagstemperaturen zwischen zwei und zehn Grad.

Lawinengefahr der Stufe 4 in höheren Lagen
In höheren Lagen Vorarlbergs und Tirols haben Neuschnee und Sturm am Montag für große Lawinengefahr der Stufe 4 gesorgt. Betroffen waren insbesondere Bereiche oberhalb von 2000 Meter. Experten rieten dringend von Touren und Variantenabfahrten abseits der gesicherten Pisten ab. Lawinen könnten bereits durch einzelne Wintersportler ausgelöst werden, warnten sie.

Am Christtag ist im Osten noch leichter Störungseinfluss wetterwirksam. Einige stärkere Wolken sind noch vorhanden. Kurze Regen-, Schneeregen- oder Schneeschauer ziehen von Norden her gegen die Alpen. Die Schneefallgrenze bewegt sich dabei meist zwischen 200 und 500 Metern. Zwischendurch gibt es ein paar Auflockerungen. Im Westen und Süden überwiegt dagegen ruhiges Hochdruckwetter mit ein paar zähen Nebelfeldern in den Niederungen sowie viel Sonnenschein außerhalb und oberhalb davon. Entlang des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten lebt der West- bis Nordwestwind zeitweise spürbar auf. Frühtemperaturen: minus vier bis plus drei, Tageshöchsttemperaturen: minus eins bis plus sechs Grad.

Am Stefanitag setzt sich im Großteil Österreichs zunehmend sonniges Wetter durch. Gebietsweise, vor allem im Osten und teils im Bergland, bläst jedoch anhaltend mäßiger bis lebhafter, stellenweise sogar kräftiger West- bis Nordwestwind. Sonst ist es meist windschwach. Frühtemperaturen: minus acht bis plus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen: null bis plus sechs Grad.

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