18.12.2018 11:22 |

Auf Trick reingefallen

Seniorin in eigener Wohnung überfallen und beraubt

In den eigenen vier Wänden überfallen, gefesselt und ausgeraubt worden ist eine Pensionistin (72) von zwei Männern am Montagvormittag im Wiener Bezirk Hernals. Die Frau konnte sich nach der Flucht der Täter befreien und die Polizei rufen. Sie gab genaue Personenbeschreibungen ab, die Fahndung war jedoch bisher erfolglos. Die Unbekannten entkamen mit Bargeld und Schmuck.

Die Männer hatten gegen 10.30 Uhr in der Leopold-Ernst-Gasse an der Wohnungstür der Frau geklopft. Sie behaupteten, sie seien Handwerker und ersuchten um warmes Wasser, um damit einen Baustellenkübel zu füllen.

Mit Klebeband gefesselt
„Als das Opfer in die Küche gehen wollte, umklammerte einer der Tatverdächtigen die Frau und zerrte sie in ihr Schlafzimmer“, erläuterte Polizeisprecher Daniel Fürst. „Anschließend wurde die 72-Jährige mit Klebeband gefesselt bzw. ihr Mund verklebt.“ Die Täter brachen einen Tresor auf. Während einer der Männer die Beute verstaute, hielt der andere zur Einschüchterung ein Messer in Richtung des Opfers, beschrieb Fürst den Tathergang. Die 72-Jährige blieb unverletzt.

Täterbeschreibung
Nach Angaben der Frau ist einer der Täter 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und muskulös. Er hat dunklen Teint und dunkle Augen und war mit einem dunklen Anorak mit Kapuze, heller Arbeitshose mit Außentaschen und hellen Sportschuhen bekleidet.

Der zweite Mann wurde als 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank beschrieben. Er hat ebenfalls dunklen Teint und sprach schlechtes Deutsch mit Akzent. Bekleidet war er mit dunkler Jacke mit Kapuze, ausgebleichten Jeans mit einem Loch neben der rechten Gesäßtasche und hellen Sportschuhen.

Warnung der Polizei
Die Polizei riet im Fall von ähnlichen Situationen, niemanden in Haus oder Wohnung zu lassen, den man nicht kennt. „Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme mit solchen Personen die Gegensprechanlage oder verwenden sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel“, hieß es in der Aussendung. Außerdem sollte versucht werden, sich das Aussehen der Personen für eine spätere Beschreibung genau einzuprägen.

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