Mi, 16. Jänner 2019

Nach Protesten:

17.12.2018 15:40

Luxusmarke Prada entfernt „rassistische“ Figuren

Mit Fantasiefiguren wirbt der Modehersteller Prada in einem Geschäft in Manhattan im Schaufenster für eine neue Mode- und Schmucklinie. Allerdings kommt die Dekoration gar nicht gut an: Manche werfen dem Unternehmen Rassismus vor.

Ärger für den Modehersteller Prada: Der Marke wird vorgeworfen, besonders rassistische Figuren zu verkaufen. Die kleinen affenähnlichen Fantasiefiguren mit dunkler Haut und dicken roten Lippen werden unter anderem als Schlüsselanhänger verkauft und sind in vielen Schaufenstern der Modekette zu sehen. Das Problem an der Sache: Wie Affen sehen die Figuren nicht unbedingt aus, sondern eher wie die stereotypischen Karikaturen schwarzer Menschen aus dem 19. Jahrhundert.

„Ich kann eure Produkte nicht mehr tragen“
Auf Twitter überschlagen sich deswegen die Kommentare wütender Nutzer. „Ich kann eure Produkte nicht mehr tragen. Alles, was ich von Prada besitze, wird verkauft, weggegeben oder landet im Müll. Ihr könnt das nicht mit uns machen“, schreibt ein User empört. 

Das Unternehmen hat sich mittlerweile in einer Pressemitteilung entschuldigt - die Figuren würden aus dem Verkauf gezogen, entsprechend dekorierte Schaufenster wurden zeitweise verdeckt.

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