12.12.2018 15:00 |

Kreditkarte gestohlen

Pensionistin sollte für „Missverständnis“ bezahlen

Sie hatte wohl alles richtig gemacht und sollte trotzdem zahlen: Nach dem Diebstahl ihrer Handtasche samt Kreditkarte verständigte eine Niederösterreicherin umgehend ihre Bank, um die Karte sperren zu lassen. Doch weil bei der Deaktivierung offenbar ein Fehler passierte, sollte die 80-Jährige den Schaden haben.

Ein paar Minuten nachdem sie beraubt wurde, rief Christine T. bei ihrer Bank an, um die Sperre der Kreditkarte zu veranlassen. „Der Mitarbeiter hat mir die Sperre auch bestätigt“, schilderte Frau T. Weil sie auf Nummer sicher gehen wollte, rief die 80-Jährige einige Stunden später nochmals das Kreditinstitut an. „Ich war geschockt, denn plötzlich hieß es, die Karte sei noch immer nicht deaktiviert, und der Dieb habe bereits mehr als 4000 Euro ausgegeben“, so die Leserin weiter. Später bestand die Kreditkartenfirma auf der Bezahlung des Schadens, die Bank fand laut der Mindestpensionistin auch keine Lösung. Nach schlaflosen Nächten und mittlerweile äußerst verzweifelt, wandte sich die Leserin an die „Krone“.

Auf die Anfrage der Ombudsfrau entschuldigte sich die Raiffeisen Regionalbank Mödling für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Eine Recherche beim zuständigen Kreditkartenunternehmen habe ergeben, dass die Karte aufgrund eines Missverständnisses nicht unverzüglich gesperrt wurde. „Es handelt sich hier offensichtlich um eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände“, so die Bank weiter. Man erklärte sich jedenfalls bereit, den finanziellen Schaden zur Gänze zu übernehmen.

 Ombudsfrau
Ombudsfrau
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