Wie deutsche Forscher herausgefunden haben, werden Männer im Laufe der Evolution immer fescher. Der Grund liegt, wie könnte es anders sein, bei den Frauen. Denn diese sind bekanntlich wählerisch: Haben sie die Qual der Wahl, entscheiden sie sich in der Regel für den Hübscheren. Die Hässlichen haben weniger Gelegenheit zur Fortpflanzung und bleiben zunehmend auf der Strecke...
Im Laufe der Zeit haben sich z.B. die großenEckzähne von Primaten, mit denen eigentlich Konkurrentenabgeschreckt werden sollen, immer weiter zurückgebildet.Das tritt vor allem beim Menschen zu Tage, wo sich Mann und Frauin ihrem Äußeren deutlich von einander unterscheiden.Bei anderen Primaten ist der Unterschied viel weniger ausgeprägt.
Weibchen stehen auf breite Gesichter Zu diesem Schluss kommen Eleanor Weston und FriedemannSchrenk vom deutschen Forschungsinstitut Senckenberg. Die beidenForscher haben die Gesichtsmerkmale von verschiedenen Primatenim Vergleich mit dem Menschen untersucht. In ihren Arbeiten kommensie zu dem Ergebnis, dass Weibchen, egal ob von Schimpansen oderMenschen, wesentlich mehr auf breitere Gesichter abfahren. Undbreitere Gesichter bei Männchen konnten sich erst durch dieRückbildung der Eckzähne entwickeln.
Beispiel Johnny Depp Ein einfacher Vergleich bestätigt die Forschungsergebnisse:Männer die heute als Sex-Symbole gelten, wie z.B. JohnnyDepp oder Orlando Bloom, haben relativ breite Backenknochen...
Einfach gestrickter Mensch Allerdings sind nicht alle Primaten so einfach gestricktwie Menschen und Schimpansen, die offenbar mehr Wert auf Oberflächlichkeitenlegen: Bei Gorillas oder Pavianen wählt das Weibchen immernoch jenen Partner, der sich in einem Zweikampf als der Stärkereerweist...
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