09.04.2006 18:47 |

Zwischen den Zeilen

Der mystische Code von Dienstzeugnissen

Arbeitszeugnisse sind eine seltsame Sache: Obwohl nur Gutes drinsteht, muss das noch lange nicht heißen, dass man als Beurteilter auch gut wegkommt. Personal-Recruiter haben ihre eigenen Codes für Arbeitszeugnisse entwickelt, die man als Arbeitnehmer nicht immer sofort entschlüsseln kann. Hier findest du einen Überblick über die raffiniertesten Formulierungen, die nett klingen aber einem Hackl im Kreuz gleichkommen.

So entspricht die Formulierung „Er war ein engagierter Mitarbeiter, der bereit war, auch zusätzliche Arbeiten zu übernehmen“ nur der Note „befriedigend“.

„Gut“ oder „Sehr gut“ wird die Beurteilung erst durch die zusätzlichen Wörter stets, jederzeit, sehr, immer oder überdurchschnittlich.

Um dem Arbeitszeugnis wirklich Substanz und Gewicht zu geben, sollte es folgende Leistungsbeschreibungen enthalten:

- Arbeitsmotivation
- Arbeitsbefähigung
- Fachwissen
– Weiterbildungsbereitschaft
- Arbeitsweise
- Arbeitserfolg

In allen Bereichen gibt es Standardformulierungen, die den Noten „sehr gut“ bis „mangelhaft entsprechen“. Mehr zu diesem Thema findest du unter den obigen Links.

Montag, 17. Mai 2021
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