29.09.2018 07:41 |

Vor GP in Russland

Super-Jäger Vettel glaubt an das „dritte Wunder“

Schafft Sebastian Vettel noch einmal das große Wunder? Gelingt es dem vierfachen Champion, in den letzten sechs Rennen den Rückstand in der Weltmeisterschaft von 40 Punkten auf Lewis Hamilton wettzumachen? Die Antwort gibt’s am Sonntag in Sotschi - und „Super-Seb“ ist zuversichtlich, sind ihm doch bereits zwei unglaubliche Aufholjagden gelungen.

2010 lag Vettel mit dem Red Bull nach dem Klassiker in Spa 31 Zähler hinter Hamilton, mit drei Siegen in den letzten sechs Rennen holte sich der Heppenheimer damals seine erste WM-Krone. Zwei Jahre später fehlten „Super-Seb“ nach dem GP von Ungarn bereits 42 Punkte auf Fernando Alonso, ehe er zum „Grande Finale“ ansetzte, mit vier Siegen in Serie in den letzten neun Rennen den Spieß noch zu seinen Gunsten drehte. Schafft er auch heuer das Wunder?

„Ich habe den Sebastian das ganze Jahr über als Favoriten gesehen, war aber etwas enttäuscht über die Fehler, die er gemacht hat - aber auch Ferraris Strategie hat mich in manchen Fällen gewundert“, sagte Vettel-Entdecker Helmut Marko und betonte: „Wenn ich schon weiß, dass Mercedes alles auf Hamilton setzt, warum hat man dann in Österreich keinen Platzwechsel vorgenommen oder in der Monza-Quali nicht Räikkönen vorher auf die Piste geschickt?“

Der Red-Bull-Motorsportchef ist aber auch vor dem sonntägigen Grand Prix von Russland überzeugt, dass „Seb das bessere Auto hat. Er darf halt jetzt absolut keinen Fehler mehr einbauen. Aber auch dann wird’s sehr schwer!“ Klingt so, als würde Marko seinem Ex-Schützling fest die Daumen drücken? „Ja, Seb ist mit uns groß geworden. Und außerdem wäre es für den ganzen Sport wichtig, denn die Mercedes-Dominanz hat ja schon eine gewisse Langeweile aufkommen lassen.“

Und was sagt Vettel? „Die Ausgangslage ist sehr einfach: Wir liegen hinten und haben sechs Rennen, um das wettzumachen. Die beste Art und Weise, um das Ruder herumzuwerfen, ist vor unseren Gegnern ins Ziel kommen. Ich bin überzeugt: Wir können das schaffen!“

Richard Köck, Kronen-Zeitung

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