Mi, 14. November 2018

Zwischenbilanz 2018

09.09.2018 12:44

Plus bei Abschiebungen: 43 Prozent Vorbestrafte!

Bis Ende August wurden 8254 Personen außer Landes gebracht. In dieser Zahl enthalten sind auch die stark rückläufigen Dublin-Überstellungen. Alarmierend: Egal ob Drogenhandel, Körperverletzung oder Diebstahl - fast jeder zweite Asylwerber, der Österreich verlassen muss, wurde zuvor wegen einer begangenen Straftat verurteilt.

Allein in den Monaten Mai bis August wiesen monatlich 42,8 Prozent der abgeschobenen Personen eine strafrechtlich Verurteilung auf. „Behauptungen, die Behörden würden vor allem ,gut integrierte Personen‘ abschieben, sind damit ja wohl widerlegt“, sagt Innenminister Herbert Kickl (FPÖ).

Steigerung bei zwangsweisen Abschiebungen
Die auffälligste Steigerung gab es bei den zwangsweisen nachhaltigen Abschiebungen in den Herkunftsstaat. Hier wurde ein Plus von 42 Prozent gegenüber 2017 verzeichnet. Während 3591 Personen freiwillig ausgereist sind, mussten 4663 unter strengen Auflagen außer Landes gebracht werden.

„Werden Rechtsstaat nicht beugen“
„Es gibt keine vernünftige Asylpolitik, wenn es nicht auch eine klare Trennung zwischen Asyl und Zuwanderung sowie eine konsequente Rückführungspolitik gibt. Wer kein Recht auf Aufenthalt hat, muss unser Land verlassen. Denn auch das gehört zum Rechtsstaat - und den werden wir nicht beugen“, so Kickl weiter.

Martina Münzer, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Eklat bei Bayern
TV-Experten geohrfeigt: Ribery entschuldigt sich
Fußball International
Urteil in St. Pölten
Mit Pkw auf Ex-Freund und neue Freundin zugerast
Österreich
Mit Probeführerschein
Lenker (20) raste Polizei im 244-PS-Audi davon
Oberösterreich
Fußprellung
Deutschland gegen Russland ohne Dortmund-Star Reus
Fußball International
Als Sportdirektor
Nächster Paukenschlag! Rieds Schiemer schmeißt hin
Fußball National
EU-Sorgenkind Italien
Österreich würde Defizitverfahren unterstützen
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.