Sucht-Klinik

Maradona in Sucht-Klinik bei Buenos Aires verlegt

Sport
10.05.2004 07:51
Der frühere argentinische Fußballstar Diego Maradona ist am Sonntag aus der Klinik "Suizo-Argentina" in Buenos Aires entlassen worden. In einem Krankenwagen wurde der herzkranke und drogenabhängige Ex-Fußballer in eine Einrichtung zur Behandlung von Suchtproblemen in der Nähe der Hauptstadt gefahren. Das Fernsehen zeigte Bilder von Maradona auf einer Trage im Krankenwagen, als er bei der "Clínica Privada del Parque" in Castelar, etwa 40 Kilometer westlich von Buenos Aires, ankam.
Der Weltmeister von 1986 war Ende April wegenakuter Herz- und Lungenprobleme zunächst elf Tage auf derIntensivstation der Klinik "Suizo-Argentina" behandelt worden.Auf eigene Faust verließ er das Krankenhaus jedoch vorzeitigund gab sich auf dem Landsitz eines Freundes einem exzessivenLebensstil hin. Schon wenige Tage später musste er deshalbwieder auf die Intensivstation gebracht werden.
 
Die Familie des 43-Jährigen konnte dieses Malverhindern, dass der schwierige Patient seinen Willen durchsetztund auf den Landsitz bei Buenos Aires zurückkehrt.
 
Wie lange er nun in Castelar bleiben und wie dieBehandlung dort aussehen würde, war unbekannt. Mehrere andereSpezialkliniken hatten sich nach diesen Informationen geweigert,Maradona aufzunehmen.
 
Der wohl beste Fußballspieler aller Zeitenhat schon seit langem Drogenprobleme und wäre 2000 fast aneiner Überdosis Kokain gestorben. In den folgenden Jahrenlebte er überwiegend auf Kuba, wo er eine Entziehungskurbegann.
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(Bild: KMM)



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