Di, 25. September 2018

Action-Thriller

16.08.2018 16:44

„Equalizer 2“: Denzel jagt Killer seiner Freundin

Oldie but Goldie! Mit bald 64 Jahren kommt Denzel Washington gar nicht auf die Idee, sich auf die faule Haut zu legen. In seinem neuen Hit „The Equalizer 2“ (Kinostart: 16. August) stellt der Oscar-Preisträger unter Beweis, dass er für einen Action-Kracher noch lange nicht zu alt ist.

Wie bereits im erfolgreichen Vorgängerfilm aus dem Jahr 2014 führt erneut Antoine Fuqua („Training Day“, „Shooter“, „Olympus Has Fallen“) Regie, in Sachen Action macht ihm keiner etwas vor. Er versteht es, knallhartes und kompromissloses Actionkino mit einer guten Story zu verbinden - so auch diesmal.

Washingtons Figur Robert McCall lebt immer noch ein einfaches, bescheidenes Leben in Boston. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten setzt der ehemalige CIA-Agent dafür ein, Menschen, denen Leid angetan wurde und denen sonst niemand hilft bzw. helfen kann, zur Seite zu stehen. Für sie ist McCall kein Weg zu weit, selbst wenn er dafür in die Türkei reisen und einen Zug kurz und klein schlagen muss.

Als seine ehemalige CIA-Kollegin und gute Freundin Susan Plummer (Melissa Leo) in Paris brutal ermordet wird, deutet alles auf einen Raubüberfall hin. Doch McCall weiß schnell, dass mehr dahintersteckt. Mithilfe von Plummers Partner Dave York (Pedro Pascal) begibt er sich auf die Suche nach den Schuldigen - und deckt dabei eine Verschwörung auf, die weitere Kreise zieht, als er zu vermuten gewagt hätte...

Zum ersten Mal in seiner jahrzehntelangen Karriere hat Denzel Washington in einem Sequel mitgespielt: „Ich bin seit 40 Jahren im Geschäft und habe noch nie eine Rolle zweimal gespielt. Aber das Drehbuch hat mich einfach überzeugt.“ Im Gegensatz zum ersten Film wird bei „The Equalizer 2“ eine enge Freundin von Protagonist Robert McCall zum Opfer, außerdem baut er eine enge Beziehung zum Nachbarsjungen Miles Whittaker (Ashton Sanders) auf, für den er eine Art Ersatzvater ist. „Der Film ist so etwas wie eine persönliche Reise für McCall, denn Menschen aus seinem engsten Umfeld sind in Gefahr“, verrät Washington.

Auch wenn der Streifen teilweise etwas vorhersehbar ist, serviert uns Regisseur Antoine Fuqua (Drehbuch: Richard Wenk) mehr als nur einen x-beliebigen Rachethriller. Und dass Washington auch für einen möglichen dritten Teil noch fit genug ist, davon kann man auf jeden Fall ausgehen...

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher

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