Mi, 24. Oktober 2018

Tier betäubt:

11.08.2018 12:36

Ziegenbock-Tumult auf altem Friedhof

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden Ordnungshüter in Nickelsdorf gerufen: Ein Ziegenbock hatte sich auf den Friedhof verirrt und lief zwischen den Gräbern herum. Besucher verständigten die Polizei, die zunächst selbst versuchte, das Tier einzufangen. Doch schließlich musste ein Veterinär hinzugezogen werden.

Friedhofsbesucher in Nickelsdorf trauten ihren Augen nicht. Als sie die Gräber ihrer Verstorbenen besuchen wollten, irrte auf dem Areal ein großer Ziegenbock umher. Via Mobiltelefon verständigten sie umgehend die Polizei. „Die Meldung kam uns zwar seltsam vor, trotzdem rückte natürlich sofort ein Streifenwagen aus“, schildert ein Polizeisprecher.

Doch das Tier dachte nicht im Geringsten daran, sich von den Beamten einfangen zu lassen. „Unsere Kollegen verständigten dann einen Veterinär“, so der erfahrene Ermittler weiter. Binnen kürzester Zeit war der Tierarzt vor Ort. „Gemeinsam mit unserem Team wurde entschieden, dass der Mediziner das Tier wohl betäuben muss“, heißt es

Gesagt, getan. Anschließend wurde der nun zahme Bock in das Tierschutzhaus nach Vösendorf (NÖ) gebracht. Wo er herkam, ist übrigens nicht bekannt. „Bei uns hat sich niemand gemeldet, der ihn vermisst. Gut möglich, dass es sich also um einen illegalen Grenzgänger aus Ungarn handelt“ schmunzelt ein Fahnder.

Kronen Zeitung

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