Prozess:

Gebrauchtwagen-Händler soll Heroin verkauft haben

Burgenland
10.08.2018 12:09
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kriminelle Geschäfte soll ein Autohändler aus dem Burgenland betrieben haben - die Anklage warf ihm Heroinverkauf vor. Das brachte den gebürtigen Kosovaren jetzt vor Gericht in Eisenstadt. Nach mehrstündiger Verhandlung gab es bei der Urteilsverkündung dann einen Freispruch. Aus Mangel an Beweisen

Mit gebrauchten Autos handelte der Kosovare mit Wohnsitz im Burgenland. In einem der alten Wagen fanden Ermittler ein Mittel, das zum „Strecken“ von Heroin verwendet wird. Die Staatsanwaltschaft erhob daraufhin Anklage wegen des Verkaufs harter Drogen - was der Beschuldigte während des gesamten Verfahrens vehement bestritt: „Das Zeug muss schon vorher in dem Auto gewesen sein. Damit hatte ich sicher nichts zu tun.“ Wohl aber gab der 41-Jährige zu, zusammen mit seinem Schwager über einen längeren Zeitraum Kokain konsumiert zu haben. Versteckt war das Suchtgift im Schlafzimmer des Beschuldigten: „Da kamen die Kinder nicht ran.“

„Dafür werden Sie sich in einem gesonderten Verfahren verantworten müssen“, so der Staatsanwalt. Am Ende setzte es zum Vorwurf des Verkaufs von Heroin allerdings einen Freispruch - „im Zweifel“, wie die Richterin ausführte.

Kronen Zeitung

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