Do, 18. Oktober 2018

Bau verzögert sich:

10.08.2018 19:00

Nach 8 Stunden Verhandlung hängt Westring in Luft

Ab heute, Freitag, ruhen die Bagger für ungewisse Zeit. Der Radweg Linz-Puchenau wird fertig und damit enden die Vorarbeiten für den Westring-Bau. Wann die Errichtung der A 26 mit der Brücke über die Donau beginnen wird, ist völlig offen. Es ist unklar, wer bauen darf. Gegen den Zuschlag für das österreichisch-italienische Sieger-Konsortium wurde Einspruch eingelegt.

„Ich hoffe, dass wir bis Ende des Monats ein Urteil haben“, ist Martin Pöcheim von der Asfinag ungeduldig.  Denn die   achtstündige Verhandlung beim Bundesverwaltungsgericht wegen des Einspruchs beim Westring-Bieterverfahren verlief vorerst ergebnislos. Die Richter hörten sich lediglich die Argumente an.

Prüfung der Vergabe wurde bemängelt
Wie berichtet, wurde von einem unterlegenen Bieter die Zusage an das österreichisch-italienische Konsortium beanstandet. „Es wurden formale Aspekte bemängelt. Unter anderem sollen wir die Angebote nicht genau geprüft haben“, so Pöcheim. Er ist zuversichtlich, dass die Richter die Entscheidung der Asfinag nicht mehr kippen werden.

Verspätung ist schon fix
Sollte bis Monatsende das Urteil fallen, könnte heuer mit dem Bau der Westring-Brücke samt deren Tunnelanbindungen an die Bundesstraßen B 127 und B 129 begonnen werden. Sollten die Richter länger brauchen, verzögert sich der eigentlich für Oktober geplante Baubeginn witterungsbedingt ins Frühjahr.  Die Baufirma braucht für Projekte dieser Größenordnung eine längere Vorlaufzeit.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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