Mo, 22. Oktober 2018

Brucellose & Co.:

22.07.2018 07:32

Oberösterreich ist auf Seuchenalarm vorbereitet

Vier Menschen haben sich, wie berichtet, in Oberösterreich mit der Rinderseuche Brucellose infiziert, obwohl die Übertragung auf den Menschen als schwierig gilt. Die Verunsicherung bei den Konsumenten ist groß. Doch ob Brucellose, Vogelgrippe oder BSE: Ob der Enns ist man auf Seuchenalarm vorbereitet.

24 Stunden - so lange darf es maximal dauern, bis eine meldepflichtige Krankheit den Behörden zur Kenntnis gebracht wird. Die Liste dieser meldepflichtigen Krankheiten ist lang, darunter auch etwa die Masern. In der Vergangenheit gab es Seuchenalarm wegen EHEC, Vogelgrippe oder BSE, nun geht die Angst vor der Rinderseuche Brucellose um.

Eine Kette von Aktionen wird durch die Meldung einer dieser Infektionskrankheiten in Gang gesetzt: „Das zuständige Gesundheitsamt beginnt, zu ermitteln - wer ist betroffen, wo und wann hat er sich angesteckt, gibt es gefährdete Kontaktpersonen. Ziel ist es, die Quelle der Infektion herauszufinden und auszuschalten“, erklärt Elisabeth Bischof vom OÖ-Gesundheitsamt. Das genaue Prozedere wird im Epidemiegesetz geregelt.

Isolation des Patienten
Ist zu befürchten, dass der Erkrankte weitere Personen anstecken könnte, wird er isoliert. Kontaktpersonen können wenn möglich nachgeimpft werden und sie werden über die Inkubationszeit hinweg beobachtet, ihr Verkehr mit der Außenwelt eingeschränkt. Je nach Übertragungsweg der Seuche sind weitere Maßnahmen nötig: die Desinfektion von Gegenständen und Räumen, Beschränkungen des Lebensmittelverkehrs, Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen oder Betrieben oder auch die Tötung von Tieren. So wie im aktuellen Fall, wo die Schlachtung von befallenen Rindern weitere Erkrankungen beim Menschen verhindern soll.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.