Di, 11. Dezember 2018

„Eine Katastrophe!“

17.07.2018 15:23

Baustellen-Horror am Wiener Gürtel

Wahnsinn! Eine Baustelle nach der anderen am Wiener Gürtel, einer der meistbefahrenen Straßen Europas. Vor allem im Nachmittags- und Abendverkehr führen die Bauarbeiten während der Sommermonate zu Staus. Die Nerven der Autofahrer, vor allem der Berufspendler, werden hier auf eine harte Probe gestellt. krone.at hat sich umgehört.

Auf Wiens Hauptverkehrsader gibt es immer etwas zu tun, vor allem im Sommer. Zwischen Döblinger und Margaretengürtel staut sich‘s wieder einmal. Da reiht sich eine Baustelle an die nächste. Viele davon sind gespenstisch leer. Auf einem Schild mit einem herzigen Elefanten und dem Hinweis „Baustellen-Information“ steht wörtlich: „Beton muss aushärten, wir bitten um Verständnis!“ Zwei Fahrspuren sind gesperrt, der ohnehin schleppende Gürtel-Verkehr wird links und rechts vorbeigeleitet.

Der ganze Spuk geht bis in den September. Döblinger Gürtel, Währinger Gürtel, Lerchenfelder Gürtel, Gaudenzdorfer Gürtel bis zum Margaretengürtel: Wird eine Baustelle fertig, dann kommt schon die nächste. Aber auch für die Errichtung der U-Bahnlinie U5 sind bis August noch Fahrstreifen reserviert. Wiens Autofahrer haben für die Planung der - wie Stadtplaner betonen - „notwendigen Arbeiten“ - wenig Verständnis. „In der Früh, wenn man zur Arbeit fährt, oder am Nachmittag, wenn man heimkommt, ist das eine Katastrophe. Da steht man jedes Mal 20 bis 30 Minuten, wenn nicht mehr. Die Leute sind nervös, man kommt gestresst heim und man kann nicht abschalten“, schildert ein genervter Pendler.

Ein älterer Herr nimmt das Ganze mit Humor: „Das ist eh schon Tradition. Es gibt in Wien ja keinen Sommer ohne Gürtel-Baustellen.“ „Wenn es sein muss, dann muss es sein, da kann man eh nichts machen“, gibt sich ein anderer Autofahrer fatalistisch. „Keine Chance, da kann man nicht fahren“, schimpft ein Botenfahrer. Der ÖAMTC empfiehlt, die Gürtel-Bereiche zu meiden und wenn möglich zu umfahren.

Alexander Bischofberger-Mahr
Alexander Bischofberger-Mahr

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