Sa, 20. Oktober 2018

Polizei fordert:

17.06.2018 17:10

Einreisestopp für Flüchtlinge ohne Papiere

Flüchtlinge, die keine gültigen Papiere haben, sollen nicht mehr nach Deutschland einreisen dürfen. Diese Forderung richten jetzt die Deutsche Polizeigewerkschaft sowie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) an Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Der frühere Innenminister Thomas de Maiziere hatte im September 2015 den sogenannten papierlosen Grenzübertritt eingeführt. Dies sei nun abzuschaffen. „Diejenigen, die aus einem sicheren Drittstaat kommen und keine gültigen Übertrittspapiere dabeihaben, können dann zurückgewiesen werden. Damit würde er der Bundespolizei helfen“, hofft GdP-Bundesvize Jörg Radek gegenüber dem „Handelsblatt“ auf ein rasches Durchgreifen von Seehofer.

„Ende des Kontrollverlusts erwartet“
Und auch Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, appelliert an den Innenminister: „Die Menschen in Deutschland erwarten ein Ende des Kontrollverlusts und die Wiederherstellung der gesetzmäßigen Kontrollen an unseren Grenzen.“ Seehofer sei „befugt, dies durchzusetzen“, nur so könne „der Vertrauensverlust der Bevölkerung nicht noch weiter vergrößert werden“.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.