Mi, 15. August 2018

Flüchtling in U-Haft

10.06.2018 18:57

Rucksack bringt Polizei auf Spur von Vergewaltiger

Deutschland hat sich vom Schock der brutalen Vergewaltigung und Ermordung der 14 Jahre alten Susanna immer noch nicht erholt, da wird bereits die nächste mutmaßliche Vergewaltigung einer jungen Frau durch einen Flüchtling öffentlich. Wie die „Bild“ am Sonntag berichtete, soll ein 23-Jähriger aus Syrien in Freiburg im Breisgau eine 25 Jahre alte Frau in einem Park mitten in der Stadt vergewaltigt haben. Der Flüchtling, der seinen Rucksack mit Dokumenten am Tatort zurückließ, wurde festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Auch über Susannas mutmaßlichen Mörder Ali B. wurde am Sonntag die U-Haft verhängt.

Laut dem Bericht sprachen zwei Männer die junge Frau in der Nähe des Hauptbahnhofs der Stadt im Schwarzwald im Nordwesten des Landes an. Einer sei ihr dann in den nahe gelegenen Colombipark gefolgt, wo er über die 25-Jährige hergefallen sein und sie trotz „massiver Gegenwehr“ vergewaltigt haben soll.

Als der Täter von ihr abließ, schaffte es die Frau, per Handy die Polizei zu alarmieren. Der Mann trat die Flucht an, ließ aber seinen Rucksack am Tatort zurück, in dem auch persönliche Dokumente sichergestellt werden konnten.

Syrier schweigt in U-Haft zu Tat
Am Samstagnachmittag klickten dann für den Syrer die Handschellen. Er lebt in einer kleinen Wohngruppe für Flüchtlinge, berichtete die „Bild“. Der mutmaßliche Vergewaltiger sitzt in Untersuchungshaft, wo er bislang zu dem Verbrechen schweigt.

Deutschland steht angesichts der getöteten Susanna immer noch unter Schock. Der gefasste Verdächtige Ali B. äußerte sich nach seiner misslungenen Flucht in den Irak ausführlich vor der deutschen Justiz. Der 20 Jahre alte Iraker war am Sonntagnachmittag im Wiesbadener Polizeipräsidium mehrere Stunden lang von einer Amtsrichterin vernommen worden, die dann die Untersuchungshaft anordnete.

Nach Angaben von Ermittlern im Irak soll Ali B. die Tat in kurdischer Haft gestanden haben. Demnach sagte er aus, er und sein Opfer hätten viel Alkohol getrunken und Tabletten geschluckt, schließlich sei es zum Streit gekommen. Das Mädchen habe gedroht, die Polizei anzurufen, was ihn zu seiner Tat getrieben habe - er habe die 14-Jährige stranguliert. Seine Mutter sagte der Deutschen Welle, dass sich ihr Sohn nicht an die Tat erinnern könne, weil er betrunken gewesen sei. Juristisch könnte das unter Umständen als verminderte Schuldfähigkeit gewertet werden.

 krone.at
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