Mi, 19. September 2018

Erfindung aus Japan

07.06.2018 07:30

Schwebender Sonnenschirm schützt vor Strahlung

Mary Poppins lässt grüßen: Etwas für heiße Sommertage haben sich japanische Tüftler ausgedacht: Sie entwickelten einen drohnenbetriebenen freischwebenden Sonnenschirm, der seine Benutzer vor Hitze und Strahlung schützen und ihnen gleichzeitig die Hände freihalten soll. Schon im kommenden Jahr soll er käuflich erhältlich sein, so seine Erfinder.

Das Unternehmen Asahi Power Service hat kürzlich einen Prototyp vor, der im kommenden Jahr nach Lösung einiger technischer Probleme in Serie gehen und für 275 Dollar (umgerechnet 235 Euro) erhältlich sein soll. „Ich habe das entwickelt, weil ich nicht gerne einen Schirm halte“, sagte Firmenchef Kenji Suzuki bei der Präsentation des Sonnenschirms in Tokio.

Prototyp fliegt vorerst nur fünf Minuten
Sein „Free Parasol“ getaufter Schirm sei an eine Drohne montiert. Eingebaute Kameras sollen der Bewegung des Nutzers folgen und sicherstellen, dass der Sonnenschutz immer über dem richtigen Kopf schwebt. Der gezeigte Prototyp hat eine Spannweite von eineinhalb Metern und wiegt fünf Kilogramm. Derzeitiges Manko: Er kann nur fünf Minuten fliegen, ehe er wieder neu aufgeladen werden muss.

Fliegender Regenschirm soll folgen
Die Firma arbeitet den Angaben zufolge an einem leichteren Modell, dass sich länger in der Luft halten kann. Zielgruppe seien Nutzer, die ihre Hände freihalten müssen, wie etwa Golfspieler. Sollte der fliegende Sonnenschirm Erfolg haben, peilt Firmenchef Suzuki schon das nächste Ziel an. „Wir wollen einen Regenschirm daraus entwickeln“, sagte er. Denn das derzeitige Modell sei noch nicht wasserdicht …

 krone.at
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