Do, 20. September 2018

Abrechnung mit Häupl

28.05.2018 06:00

Strache: „Die Missstände in Wien sind gravierend“

Bürgermeister Michael Häupl ist Geschichte und Heinz-Christian Strache ist Vizekanzler. Außerdem ist er noch immer Chef der Wiener FPÖ. Jetzt meldet er sich in Wien wieder zurück und rechnet mit Häupls Erbe ab. Dass er bei der nächsten Wien-Wahl wieder als Bürgermeister-Kandidat antritt, schließt er nicht aus.

„Krone“: Herr Vizekanzler, was sagen Sie zu Häupls Ende als Wiener Bürgermeister?
Heinz-Christian Strache: Man soll niemandem, der geht, Steine nachwerfen, aber man soll auch nichts beschönigen. Die Missstände in Wien sind gravierend: sieben Milliarden Euro Schulden - und da sind die gesamten Ausgaben für das KH Nord nicht einmal einberechnet. Dazu kommen überbordende Abgaben, islamische Kindergärten, die es nur in Wien gibt, überfüllte Ambulanzen und Gangbetten. Da wird die SPÖ viele Energetiker brauchen - aber bitte nicht auf Steuerzahlerkosten. Ich wünsche Michael Häupl alles Gute. Aber das ist nun mal sein Erbe!

Da müssten Sie sich über Ludwig doch freuen?
Jetzt haben wir Michael, den II. Die Probleme, die Wohnungsnot, die Überfremdung der Wiener in ihrer eigenen Stadt, hat er zehn Jahre mitgetragen. Ein Parteisoldat. Wenn er jetzt sagt, er bringt neuen Wind in die Politik, sage ich, das wird sicher nicht passieren.

Reden wir über die Wiener FPÖ. Ihre Partei sehen viele auch nicht gut aufgestellt.
Im Gegenteil! Der Erfolg der FPÖ nagt wohl an den Nerven der SPÖ. Da ist es klar, dass sie sich keine Neuwahlen traut. Wir zeigen gerade in der Bundesregierung, wie gut unsere Arbeit für Österreich ist. Wir haben bereits zahlreiche Projekte auf die Reise geschickt. Unsere Arbeit im Bund ist richtungsweisend für die nächste Wiener Regierung.

Türkis-Blau in Wien?
Das sage ich nicht. Die ÖVP in den Ländern ist eine andere Geschichte. Das sieht man schon daran, dass Wiener ÖVP-Politiker wohl für Ludwig gestimmt haben. Echte Veränderung gibt es nur mit der FPÖ.

Treten Sie als Bürgermeister-Kandidat an?
Aktuell bin ich sehr gerne Vizekanzler.

Sie schließen Ihre Kandidatur nicht aus?
Wie gesagt, jetzt mache ich meine Arbeit als Vizekanzler.

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Italo-Presse schimpft
Ronaldo-Rot „eine Beleidigung für den Fußball“
Fußball International
„Richtige Begrüßung“
Wirbel um Regeln für Wangenküsse an Schule
Oberösterreich
Die Wünsche im Detail
Metaller-Lohnrunde startet mit stolzen Forderungen
Österreich
Nach Lyon-Sensation
Nazi-Gruß: Dieser Fan wird lebenslang gesperrt
Fußball International
Spielkamerad gesucht
Wenn Kinder keine Freunde finden
Life

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.