20.000 Euro Schaden

Schulden und teure Freundin: Überfälle erfunden

Wien
29.10.2009 12:26
Sein aufwendiger Lebensstil ist einem 49-Jährigen zum Verhängnis geworden. Weil er sich immer mehr verschuldete, soll der Versicherungsvertreter vier Überfälle und einen Diebstahl getürkt und die Versicherungen abgezockt haben. Motiv: Hohe Ausgaben wegen teurer Kleidung und einer "teuren" Freundin.

Seine angebliche Pechsträhne machte die Polizei schließlich misstrauisch. Der Wiener wurde seit April 2008 immer wieder Ziel von Überfällen. Stets machten die Täter wertvolle Beute: Markenuhren, Schmuck und Bargeld seien verschwunden, gab das "Opfer" zu Protokoll - um kurz darauf  von der Versicherung insgesamt rund 20.000 Euro abzukassieren.

Das verflixte fünfte Mal
Im August erschien der 49-Jährige neuerlich auf der Polizeiwache. Unbekannte Täter hätten ihn in einem Stiegenhaus in der Leopoldstadt überfallen und niedergeschlagen, so der Versicherungsvertreter. Statt die Phantomräuber zu suchen, entschied sich die Polizei zu einer Hausdurchsuchung und wurde prompt fündig.

Die Beamten entdeckten mehrere vom Verdächtigen als gestohlen gemeldete Schmuckstücke. Der mutmaßliche Betrüger zeigte sich geständig. Insgesamt ein schlechter Tausch für den Verdächtigen: Eine Anzeige wegen gewerbsmäßigen Betruges mehr, dafür einen Job weniger – und die Freundin ist mittlerweile auch weg.

Symbolbild

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