Mi, 12. Dezember 2018

Bluttat in Schwechat

29.03.2018 10:50

Zweifache Mutter erstochen: Kindsvater geständig

Geständnis nach der brutalen Bluttat in Schwechat bei Wien: Nachdem am Dienstagabend die Leiche einer zweifachen Mutter in deren Wohnung in der Himberger Straße aufgefunden worden war - sie wies fünf Messerstiche auf -, hat der Ex-Lebensgefährte der Frau und Vater der beiden Kinder im Alter von drei und fünf Jahren laut Informationen der „Krone“ nun bei der Polizei die Tat gestanden.

Wie berichtet, hatten sich Angehörige der 31 Jahre alten Sabine L. nach einigen Tagen der absoluten Funkstille Sorgen gemacht und bereits Schlimmes befürchtet. Die dunkle Vorahnung sollte sich am Dienstagabend schließlich bewahrheiten. Nachdem Helfer der Feuerwehr sowie der Polizei die Tür zur gemeinsamen Wohnung geöffnet hatten, entdeckten sie die Leiche der zweifachen Mutter, die insgesamt fünf Messerstiche in Brust und Rücken aufwies, wie die Obduktion ergab. 

Ex-Lebensgefährte ins Visier der Polizei geraten
Der Tod dürfte bereits Tage zuvor eingetreten sein, hieß es. Der tatsächliche Todeszeitpunkt ist bislang aber noch nicht bekannt, hieß es am Donnerstagvormittag von Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner. Rasch nach dem Fund der Toten wurde mit den Ermittlungen im persönlichen Umfeld des Opfers begonnen. Bald geriet der Ex-Lebensgefährte und Vater der beiden Kinder ins Visier der Erhebungen und wurde einvernommen.

Obsorgestreit eskalierte
Dieser gestand schließlich gegenüber der Polizei, die 31-Jährige erstochen zu haben. Töten habe er sie aber nicht wollen, beteuerte der Verdächtige gegenüber der Exekutive. Vielmehr sei die Tat im Affekt passiert. So soll der Bluttat ein Streit um die Obsorge der beiden Kinder vorangegangen sein, der schließlich eskalierte und für Sabine L. tödlich endete.

Das Paar war bereits im Vorjahr getrennte Wege gegangen. Erst seit Ende November 2017 hatte die Frau mit ihren Kindern die neue Wohnung in Schwechat bezogen. Die drei Jahre alte Tochter sowie der fünfjährige Sohn seien nicht Zeugen der Bluttat geworden, hieß es vonseiten der Exekutive. Die beiden wurden bei den Großeltern untergebracht.

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