800 Automaten sind laut Freier Bürgerliste landesweit illegal aufgestellt – zu Lasten Tausender Spielsüchtiger und ihrer Familien. „Das kann an den Bezirkshauptleuten nicht spurlos vorübergegangen sein“, ist Wolfgang Rauter, von Beruf Richter, überzeugt. „Vereinzelt gibt es Beschlagnahmungen. Das ist aber zu wenig, um das Problem in den Griff zu bekommen.“
Der FBL-Chef stellt deshalb ein 14-tägiges Ultimatum: „Kommt die Bezirksbehörde innerhalb dieser Frist nicht ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach, werden wir Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Missbrauchs der Amtsgewalt erstatten.“
Gleichzeitig nimmt Rauter auch die Landesrätinnen Verena Dunst (SPÖ) und Michaela Resetar (ÖVP) in die Pflicht: „Weil das Glücksspiel in den Bereich Gewerbe sowie Jugend und Konsumentenschutz fällt, könnten auch die Politikerinnen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.“
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung









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