Doch der Reihe nach: Rudolf S. verbrachte den Sommer in seinem Zweitwohnsitz im 110 Kilometer entfernten Albrechtsberg. „Trotz Nachsendeauftrags bekam ich aber in den ersten fünf Wochen überhaupt kein Schreiben. Und erhielt dann alles auf einmal“, erzählt der Pensionist.
Doch dann kam es noch schlimmer: Denn im Zeitraum von 4. bis 23. September blieb der Briefkasten an seinem Gartenzaun gänzlich leer. „Ich habe mehrmals beim Postamt urgiet und wurde an eine Beschwerdestelle verwiesen“, so der 74-Jährige weiter. Der Beginn eines Spießrutenlaufs.
„Der zuständige Abteilungsleiter ging auf Urlaub und übergab die Sache einer Kollegin, die sich nicht auskannte“, schildert Rudolf S. Nach mehrmaligen Anrufen erklärte die Dame, sie sei nicht befugt, für Herrn S. Nachforschungen anzustellen. „Am Ende hörte ich als Ausrede, dass in den letzten drei Wochen keine Post für mich angeliefert worden ist“, so der Pensionist. Glauben konnte er das allerdings nicht so recht…
von Florian Hitz, Kronen Zeitung
Symbolbild
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