Bewegungsmelder installieren, volle Briefkästen vermeiden, Kellerfenster mit Gittern sichern – die Tipps des Polizei-Merkblattes gegen die Dämmerungseinbrecher klingen zwar ganz brauchbar, aber offenbar lassen sich die Täter von Glühbirnen und fehlender Post nicht abschrecken.
Anders erklären sich die folgenden Zahlen nicht. Gemessen wurden drei typische Herbsttage im Oktober, und zwar von Freitag bis Sonntag. Innerhalb dieses Zeitraumes kam es in der Stadt zu unglaublichen 110 Delikten. 110 aufgebrochene, verwüstete, leer geräumte und geplünderte Wohnungen oder Häuser.
Unter den Opfern auch "Mr. Ferrari" Heribert Kasper (Bericht: siehe Infobox), den die Einbrecher bereits zum zweiten Mal heimgesucht hatten. FP-Sicherheitsbeauftragter David Lasar: "Wir brauchen in Wien neue Sicherheitskonzepte, sonst wird man der ausufernden Kriminalität nicht mehr Herr."
von Michael Pommer, Kronen Zeitung
Symbolbild










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