"Wir wollen die Aufmerksamkeit der Lenker steigern", sagt Herbert Ofner von den ÖBB. Die meisten Unfälle an Kreuzungen passieren nämlich aus Unachtsamkeit. Eine Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit im Juni ergab, dass Kreuzungen mit Schranken und Lichtanlagen auch kein Hindernis sind und Autofahrer im Burgenland auch dann die Gleise überqueren, wenn die Halbschranken zu sind oder das Lichtsignal auf Rot steht, wobei Letzteres sogar für zwei Drittel der heimischen Lenker gilt.
Jährlich 15 Mio. Euro für Bahnübergänge
Seit den 1960er-Jahren ist die Zahl der Eisenbahnkreuzungen österreichweit von mehr als 10.000 auf 5.500 nahezu halbiert worden, gibt ÖBB-Sprecher Ofner bekannt: "Und jährlich investiert die Bahn 15 Millionen Euro, um bestehende Kreuzungen technisch besser abzusichern. Wobei Bahn, Ministerium, Länder und Gemeinden stets eng zusammenarbeiten."
von Harold Pearson (Kronen Zeitung) und krone.at









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