Ausgegangen ist der Protest von der Akademie der Bildenden Künste, wo sich Studenten und zum Teil auch Lehrende gegen die Umstellung von Studien auf das Bachelor/Master/PhD-System wehren. "Bei uns ging's um eine Mahnwache für den Rektor, der die entsprechende Leistungsvereinbarung mit dem Ministerium nicht unterschreiben sollte", so der dortige Hochschülerschafts-Vorsitzende Rene Stessl. Die Struktur dieses Protests sei dann bei einer Demo auf die Uni Wien weitergetragen worden - wo es aber mittlerweile um andere Themen gehe.
Wie übliche Studentendemos mit einem gemeinsamen Marsch und einer Abschluss-Kundgebung läuft der Protest diesmal nicht ab. Dieser hat zum Teil eher Happening- und Partycharakter mit Musik und Alkohol. Die HochschülerInnenschaft (ÖH) unterstützt die Studenten zwar, tritt aber nicht selbst als Organisator auf. Die Protestierenden sind sogar so basisdemokratisch, dass täglich ein neuer Pressesprecher bestimmt werden soll.
Polizei nach vorübergehender Sperre abgezogen
Am Donnerstagnachmittag hatte sich die Polizei wegen Sicherheitsbedenken an die Uni Wien gewandt, das Rektorat hatte sich daher für eine vorübergehende Sperre des Zugangs zum Audimax ausgesprochen. Nachdem sich der zuständige Vizerektor gegen eine Räumung entschieden hatte, zog die Polizei nach einer Stunde wieder ab.










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