"Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden wir uns in jedem Fall schadlos halten", so ein Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Nachsatz: "Mieter wurden unmittelbar nicht geschädigt."
Zudem ermittelt die Wirtschaftspolizei gegen zwei Mitarbeiter von Wiener Wohnen (Verdacht auf Bestechung). Sie sind weiterhin im Dienst. Eine interne Revision konnte keine Verfehlungen feststellen, heißt es. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Preise für Reparaturarbeiten massiv überhöht
Zur Vorgeschichte: 2007 schrieb Wiener Wohnen Installationsarbeiten in Höhe von 165 Millionen Euro netto aus. Dutzende Firmen stellten Angebote. Den Bestbietern winkten dreijährige Rahmenverträge. Kurz darauf tauchten anonyme Schreiben auf. Der Inhalt: Die Preise für Reparaturarbeiten seien massiv überhöht. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein. Mit dem Urteil ist nicht vor 2010 zu rechnen.
Symbolbild










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