Trotz Krise

"Notgroschen" am Sparbuch ist Kärntnern wichtig

Kärnten
20.10.2009 15:18
Auch wenn die Zinsen derzeit extrem niedrig sind: In Kärnten wird gespart wie noch nie. Eine Untersuchung der Kärntner Sparkasse ergab, dass im Schnitt 152 Euro pro Monat auf die hohe Kante gelegt werden. Vor der Krise waren es 129 Euro. Gleichzeitig sind auch die Ängste und Sorgen der Sparer gestiegen: 66 Prozent fürchten die Inflation, 57 Prozent sinkende Kurse bei den Fonds.

Beliebteste Sparform ist immer noch das Sparbuch: Drei Viertel der Kärntner besitzen eines. An zweiter Stelle steht das Bausparen. Für knapp 80 Prozent ist die stärkste Motivation, über einen "Notgroschen" zur finanziellen Absicherung verfügen zu können. Etwa 61 Prozent legen sind die Rücklagen als Alters- und Pflegevorsorge an.

Für Sparkassen-Direktor Gernot Schmerlaib ist die aktuelle Wirtschaftslage der Grund für die Zunahme der Spareinlagen: "Die Menschen hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht und parken das Geld vorerst auf dem Sparbuch."

Bundesweit gesehen, sind die Kärntner allerdings nicht die größten Sparefrohs: Im Österreich-Schnitt werden pro Kopf um drei Euro mehr monatlich auf die hohe Kante gelegt als in Kärnten.

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