"Lage verbessert"

US-Armee stoppt Entsendung von Soldaten in den Irak

Ausland
17.10.2009 12:19
"Angesichts der verbesserten Sicherheitslage" hat die US-Armee die Entsendung von 3.500 Soldaten in den Irak gestoppt. Ein Infanterie-Verband der 10. Berg-Division in Fort Drum (US-Bundesstaat New York) werde nicht wie geplant im Jänner in den Irak geschickt, erklärte das US-Verteidigungsministerium am Freitag (Ortszeit). Damit stehe die Brigade für andere Einsätze zur Verfügung.

Nach Ansicht von Beobachtern käme eine Entsendung nach Afghanistan in Betracht. Derzeit sind etwa 119.000 US-Soldaten im Irak stationiert. Anfang des Jahres waren es noch rund 140.000. In Afghanistan soll bis Ende 2009 eine US-Truppenstärke von 68.000 Mann erreicht werden.

Brücke bei Bombenanschlag im Irak zerstört
Unterdessen ist bei einem Autobombenanschlag am Samstag eine unter anderem für den Abzug der US-Truppen wichtige Autobahnbrücke zerstört worden. Ein Selbstmordattentäter zündete den in einem Lkw versteckten Sprengsatz laut Polizei in der Nähe von Ramadi, 125 Kilometer westlich von Bagdad.

Die Autobahn verbindet den Irak mit Syrien und Jordanien. Auf dieser Strecke sind zahlreiche Iraker vor der Gewalt im Land geflohen, außerdem wird sie von den amerikanischen Streitkräften für ihren Truppenabzug genutzt.

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