15.10.2009 13:12 |

Missglückter Coup

Bankangestellter überwältigt Möchtegern-Räuber

Ein Möchtegern-Bankräuber ist am Donnerstag in der Brigittenau von einem Bankangestellten überwältigt und kurz darauf von der Polizei abgeführt worden. Offenbar wollte der 38-Jährige eine Volksbank in der Hellwagstraße überfallen. Der Mann betrat dazu kurz nach 11.45 Uhr das Geldinstitut und trug offenbar ein Messer sowie eine Schusswaffe bei sich.

Zunächst zwang der Täter eine Angestellte, mit ihm zum Tresor zu gehen, wo er sich dann mit Bargeld eindeckte. Als der Ganove nach getaner krimineller Arbeit die Bankfiliale wieder verlassen wollte, erlebte er freilich sein blaues Wunder.

Schlag setzt Räuber schachmatt
Beim Passieren eines weiteren Mitarbeiters der Bank erhielt er von diesem einen heftigen Schlag gegen den Rücken, der ihn zu Boden warf, wie Polizeisprecher Roman Hahslinger gegenüber wien.krone.at erklärte.

Bankangestellter springt Ganoven an
Offenbar von der Attacke völlig überrascht, gelang es ihm nicht mehr die Oberhand im Kampf zurückzugewinnen: Der Angestellte sprang den als bedrohlich beschriebenen Möchtegern-Bankräuber sofort nach dem Schlag an und hielt ihn dann bis zum Eintreffen der Polizei in Schach.

Nur wenige Minuten nach dem Beginn des Überfalls, gegen 11.55 Uhr, klickten dann auch schon die Handschellen für den 38-Jährigen, seine kriminelle Laufbahn war damit zumindest fürs Erste beendet.

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