24.02.2018 19:30 |

Heimarbeitsplätze

PVA-Vorschlag: Daheim arbeiten statt im Büro

Mit einem Vorschlag lässt eine Gruppe von Mitarbeitern in der Pensionsversicherungsanstalt aufhorchen: Statt für die PVA in Klagenfurt ein weiteres Bürogebäude zu bauen, sollte man lieber eine neue Software nutzen und so vielen Mitarbeitern wie möglich Heimarbeitsplätze anbieten. Denn das hätte einige Vorteile.

„Der Großteil der Angestellten der PVA pendelt täglich – manche bis zu 100 Kilometer – ins Büro, um dort an einem Computer Arbeit zu verrichten“, heißt es in dem Schreiben, das auch an Bundes- und Landespolitiker ging. Die Verfasser sind überzeugt, dass ein Großteil der Arbeit genauso gut zu Hause verrichtet werden könnte. „Die Vorteile sind unbestreitbar: Wegfall der Pendlerpauschalen, weniger Unfallrisiko, Eindämmung von Krankenständen durch Ansteckung in klimatisierten Büroräumen. Die Heimarbeit würde Eltern entlasten. Am meisten aber die Umwelt; außerdem entschärfe sie die Parksituation in der Landeshauptstadt“, schreiben sie.

Der Vorschlag klingt zukunftsweisend. Fraglich ist aber, ob man ihn auch umsetzen kann. „Nur bedingt“, heißt es in der PVA. In der Landesstelle arbeiten 240 Personen, und täglich gäbe es zwischen 150 und 200 Versicherte, die vorsprechen. Etwa die Hälfte der Mitarbeiter müsste also anwesend sein. Probleme gebe es außerdem mit der Software. Man arbeite aber bereits an der Regelung von Home Office, auch bekannt als Tele-Arbeit.

Sie bliebe aber, und darauf legt man bei der PVA Wert – vorerst nur die Ausnahme, obwohl die Vorteile natürlich für sich sprechen. Datenschutz und die Sicherheit des Arbeitsplatzes müssten genau geregelt werden, ebenso der Schutz der Leitungen.

Serina Babka
Serina Babka
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