Als Quartier wählte der Teamchef das Hotel Lamm aus. Dort hatte Didi in seiner Zeit als FC-Tirol-Trainer auch stets vor Heimspielen logiert. Nicht dabei ist der Tiroler Lokalmatador Andi Hölzl - wegen eines lädierten Knöchels. So kam Veli Kavlak zum Zug.
Bilder vom ÖFB-Team in Seefeld findest du in der Infobox!
Seefeld genießt vor allem als nordisches Dorf Weltruf. Bei Olympia 1964 und 1976 wurde hier in den Disziplinen Langlauf und Nordische Kombination um Medaillen gekämpft. Seit 1988 ist der Tiroler Ort auch Fußball-Fans ein Begriff. Klubs wie Lazio Rom, Olympiakos Piräus, Galatasaray Istanbul, Eintracht Frankfurt oder der Hamburger SV haben seither ihre Trainingszelte in Seefeld aufgeschlagen. Nationalteams wie Tschechien unter Didi Constantinis Vorgänger Karel Brückner, Rumänien, Israel oder Saudi Arabien haben dort schon Kondition getankt.
Tivoli als Hexenkessel
Wie der ÖFB bereits am Montag bekannt gab, ist das Spiel gegen Litauen ausverkauft. 14.500 Zuschauer werden im letzten Heimspiel Österreichs in der laufenden WM-Qualifikation im Innsbrucker Tivoli-Stadion dabei sein. Vier Tage später trifft das ÖFB-Team im Stade de France in St. Denis bei Paris auf Frankreich.
"Ich habe mich entschlossen, dass ich zu diesem Kader halte und ihm weiter die Chance gebe. Dazu stehe ich und das werde ich durchziehen", betonte Constantini. Von der Diskussion, ob Ivanschitz tatsächlich einen Stammplatz forderte, ist der Coach schon etwas genervt. "Ich habe meine Version, er hat seine Version. Ich lasse es dahingestellt, was stimmt", sagte Constantini, der nach eigenen Angaben angesichts einiger Berichte zu diesem Thema immer mehr zum "sturen Tiroler" wird.
"Habe Ivanschitz den Mainzern empfohlen"
Erst seine Unterstützung habe Ivanschitz überhaupt das Wiedererstarken in Mainz ermöglicht, behauptete Constantini. "Ich habe ihn den Mainzern empfohlen, als guten Techniker und als Spieler, der einen guten Pass nach vorne spielt. Ich habe ihnen gesagt, wenn er hängend in der Mitte spielt, kann er ihnen helfen. Wenn ich ihn nicht empfohlen hätte, hätten sie ihn in Mainz nicht genommen." Er freue sich über das schöne Ivanschitz-Tor zuletzt gegen Hoffenheim, "aber die Frage ist, ob er schon Kraft für 90 Minuten hat".
Vorfreude auf Match im Tivoli
Bei allen Personaldiskussionen war der Teamchef aber auch bemüht, die anstehende Partie am Tivoli neu gegen Litauen mehr in den Mittelpunkt zu stellen. "Die Litauer sind ungefähr in unserer Preisklasse. Mich freut es als Tiroler, dass wir in Innsbruck spielen, noch dazu, weil ich praktisch bei diesem Stadion aufgewachsen bin", sagte Constantini vor jener Partie, in der das ÖFB-Team mit einem Sieg bereits vorzeitig den Endrang drei in Gruppe 7 fixieren könnte.









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