Um 17 Millionen Euro

Stadthallenbad in Wien wird ab Mai 2010 generalsaniert

Wien
05.10.2009 15:28
Das Wiener Stadthallenbad, in den 1970er Jahren als Teil des von Roland Rainer entworfenen Veranstaltungskomplexes eröffnet, wird saniert. Die Arbeiten beginnen im Mai 2010 und werden rund 16 Monate dauern. Für etwa 17 Millionen Euro werden nicht nur der Schwimmbereich und die Garderoben generalüberholt. Entstehen soll im in die Jahre gekommenen Bad zudem eine neue Wellnessanlage mit Sauna, Dampfbad und Whirlpool. Während des Umbaus bleibt das Bad geschlossen.

Neben der Renovierung des Innenbereichs gibt es auch äußerliche Änderungen. So wird der Eingangsbereich vom Vogelweidplatz auf die Hütteldorfer Straße verlegt. Wie der neue Haupteingang samt Kassen-und Wartebereiche aussehen wird, steht noch nicht fest. Grundsätzlich will man dort einen vollverglasten Zubau errichten. Allerdings muss das Bundesdenkmalamt diese Variante noch prüfen.

Sollte diese Lösung nicht möglich sein, wird auf das Glaskonstrukt verzichtet, wodurch sich die Kosten von 17 auf 16,59 Millionen Euro verringern würden, hieß es in einer Aussendung von SP-Sportstadtrat Christian Oxonitsch am Montag.

Auch technisch wird das Bad aufgemöbelt. So soll mittels diverser Umrüstungen künftig etwa 25 Prozent weniger Wasser verbraucht oder 680 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Abgewickelt wird die Generalsanierung von der Wiener Stadthalle in Kooperation mit dem Sportamt der Stadt Wien.

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