Erwin H. aus St. Stefan ob Stainz befand sich allein in dem im ersten Stock gelegenen Labor. "Ob er die Zweieinhalbliter-Flasche nur getragen oder irgendetwas hineingeschüttet hat, ist derzeit noch Spekulation", sagte ein erhebender Beamter. "Fest steht nur, dass es nach acht Uhr einen lauten Knall gegeben hat und die Flasche in Tausende Scherben zersplittert ist."
Weststeirer mit Hubschrauber ins LKH geflogen
Kollegen eilten dem Weststeirer zu Hilfe. Glassplitter waren zu Geschossen geworden, hatten sich in den Oberkörper und beide Arme des Angestellten gebohrt, der dadurch viel Blut verlor. Zudem waren die Augen verätzt. Der Angestellte wurde zum LKH Graz geflogen.
Helfer klagten über Atemprobleme
Von den zehn Helfern, die ein noch nicht bestimmtes freigewordenes Gas eingeatmet hatten, klagten sechs über Atemprobleme. Sie wurden ambulant behandelt, sind jetzt aber schon wieder völlig gesund. Während des Feuerwehr- und Polizeieinsatzes - vorerst war die Gefahrenlage ja unklar - musste das Gebäude, in dem sich das Labor befindet, evakuiert werden. Das betraf für die Dauer von drei Stunden 30 Angestellte.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at










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