Mo, 24. September 2018

US-Schwestern in Haft

05.02.2018 19:40

Mädchen (5) bei Voodoo-Ritual schwer misshandelt

Ein unfassbares Martyrium hat ein fünfjähriges Mädchen im US-Bundesstaat Massachusetts über sich ergehen lassen müssen. Wie US-Medien berichten, sollen zwei Frauen, die als Voodoo-Priesterinnen in der haitianischen Gemeinschaft bekannt seien, bei einem Ritual Mitte Jänner das Mädchen gefesselt und ihm schwere Brandwunden im Gesicht zugefügt haben. Die beiden Frauen im Alter von 40 und 51 Jahren müssen sich nun unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung vor Gericht verantworten. Die beiden streiten alles ab, die Brandwunden im Gesicht der Kleinen seien durch den Dämon verursacht worden, der ihren Körper verlassen habe, lautet die Erklärung der Schwestern.

Laut dem Sender ABC News wurde das Mädchen mehrere Tage lang einer "rituellen Reinigung" unterzogen, nachdem seine Mutter die beiden Schwestern Peggy LaBossiere und Rachel Hilaire angeheuert hatte. Im Zuge einer Kontrolle durch die Polizei im Haus der beiden Schwestern sei man auf das verletzte Mädchen gestoßen. Während die Mutter behauptet habe, sie wüsste nicht, woher die Wunde stammte, habe der achtjährige Bruder eine alarmierende Erklärung geliefert: So habe er zweimal zugesehen, wie LaBossiere und Hilaire seine Schwester gefesselt und ihr Feuer ins Gesicht gesprüht hätten. Zudem seien die Arme des Mädchens mit spitzen Gegenständen, die wie Nadeln ausgesehen hätten, mehrmals geritzt worden.

Frauen drohten achtjährigem Bruder mit Tod
Zudem sollen die beiden Voodoo-Priesterinnen dem Achtjährigen mit dem Tod gedroht und die Luftröhre mit einem Stab "abgedrückt" haben. Danach habe er sich ausziehen müssen, damit er mit einer pflanzlichen Substanz eingerieben werde.

Die in Haft sitzenden Schwestern streiten alles ab. Sie hatten in der Vergangenheit bereits mehrere "Reinigungsbäder" für Familienmitglieder und Freunde durchgeführt, wie die "Daily Mail" am Wochenende in ihrer Online-Ausgabe berichtete. Im Zuge dieser Rituale seien die Patienten stets mit Pflanzenextrakten, Salz, Weihrauch und Myrrhe behandelt worden.

 krone.at
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