Atomar verseucht
Rückruf von radioaktiven Heizpellets in Italien
Ausland
14.06.2009 13:48
Wegen möglicher radioaktiver Verseuchung müssen in Italien tausende Tonnen Holz-Pellets zum Heizen vom Markt genommen werden. Die Rückrufaktion der aus Litauen importierten Brennmittel wurde am Samstag von der Justiz angeordnet, wie italienische Zeitungen am Sonntag berichteten. Betroffen seien mehr als zehntausend Tonnen.
Die Behörden seien von einem Mann aus dem Aosta-Tal alarmiert worden, der die Pellets habe analysieren lassen, weil sie schlecht gebrannt hätten. Die Untersuchung habe eine Verunreinigung mit dem hochgiftigen Cäsium 137 ans Tageslicht gebracht. In den Pellets sei der Stoff zwar ungefährlich, Rauch und Asche aber seien extrem gesundheitsschädlich, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Aosta.
Cäsium 137 entsteht bei nuklearen Explosionen und Verbrennungen in Reaktoren. Die Pellets wurden den Berichten zufolge im vergangenen Herbst nach Italien importiert und in elf süditalienischen Regionen verkauft.
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