Zum Unfall war es am Freitagnachmittag im Bereich der Mölser Sonnenspitze in rund 2.300 Metern Höhe gekommen. Die Soldaten sollten dort im Rahmen ihrer Alpinausbildung Schneehöhlen für die Übernachtung im Hochgebirge errichten.
Rekruten bis zu drei Meter tief im Schnee
Eine stürzte ein, als die Rekruten gerade dabei waren, die Höhle für die Übernachtung einzuräumen. Die jungen Männer wurden bis zu drei Meter tief unter den Schneemassen begraben.
Der Einsturz wurde von ihren Kameraden sofort bemerkt und sie konnten binnen weniger Minuten ausgegraben werden, erläuterte Vizeleutnant Franz Gatter. Die beiden verletzten Grundwehrdiener und der Unteroffizier gehören dem Jägerbataillon 25 aus Klagenfurt an.
Die Verletzten wurden zunächst ins Militärspital in Innsbruck gebracht. Da der Unteroffizier durch einen Gegenstand im Bereich des Brustkorbes verletzt wurde, flog man ihn per Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik. Laut Militärkommando konnten die Ärzte allerdings bereits Entwarnung geben. Der junge Mann könne voraussichtlich Mitte nächster Woche das Krankenhaus wieder verlassen.
Symbolbild
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