Die Zufriedenheit von Arbeitnehmern mit dem Arbeitsklima hat die Arbeiterkammer Burgenland im Vorjahr erstmals mit Hilfe des von der AK Oberösterreich und den Instituten IFES und SORA entwickelten Arbeitsklimaindex erhoben. Von Februar bis Dezember wurden in vier Erhebungen 538 unselbstständig Erwerbstätige befragt.
Burgenland unter Österreich-Schnitt
Der Burgenlandindex liegt mit 102 Indexpunkten in den meisten Bereichen unter dem Österreichdurchschnitt von 109. Burgenländische Beschäftigte würden einen stärkeren wirtschaftlichen Zukunftspessimismus aufweisen, erklärte Michenthaler. Auch die Zufriedenheit mit dem Führungsstil durch Vorgesetzte liegt mit 24 Prozent deutlich unter dem Österreichwert von 35 Prozent. Weiters ist eine Unzufriedenheit mit Einkommens- und Aufstiegsmöglichkeiten - 19 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt von 25 Prozent - zu verzeichnen.
Positiv zu beobachten sei jedoch, dass sich die Burgenländer mit 60 Prozent deutlich zufriedener hinsichtlich ihrer persönlichen Beziehungen zu den Kollegen am Arbeitsplatz zeigen. Burgenländische Arbeitnehmer seien weiters aufstiegsorientierter (+4 Prozent) und würden auch öfter als andere eine Änderung des Tätigkeitsbereiches (+2 Prozent), sowie einen Berufswechsel (+2 Prozent) in Kauf nehmen, betone Michenthaler.
Symbolfoto
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