Pflegekrimi

Bett wurde manipuliert – Mutter unter Verdacht

Oberösterreich
12.02.2009 08:35
Der Pflegekrimi von Ohlsdorf - nicht nur die Mitarbeiter der Betreuungseinheit stehen unter Generalverdacht, sondern auch die Mutter des Opfers. Wie exklusiv berichtet, war das Wasserbett einer Schwerstbehinderten abgekühlt worden, die 21-Jährige bekam eine Lungenentzündung.

"Wir ermitteln in alle Richtungen. Die Mitarbeiter, aber auch die Besucher müssen befragt werden", erklärt Hermann Feldbacher von der oberösterreichischen Sicherheitsdirektion. Für den heimtückischen Anschlag auf die schwerstbehinderte Tina musste aus deren Wasserbett eigens ein Temperaturregler ausgebaut und manipuliert werden. Das Wasser in dem Spezialbett kühlt aber nur um ein Grad pro Tag ab, hatte 22 statt 28 Grad, als der Anschlag aufflog. Durch diesen langen Zeitraum von sechs Tagen ergibt sich die große Anzahl der Verdächtigen, die Zugang zu dem Zimmer hatten. Im Feichtlgut arbeiten 43 Menschen, die 40 geistig behinderte Jugendliche betreuen, von denen 16 dauerhaft im Heim leben.

Streit zwischen Mutter und Leiterin
Was die Kriminalisten aber stutzig macht, ist die Tatsache, dass Mutter und pädagogische Leiterin zuvor immer wieder Streitigkeiten hatten. Und die Fachfrau wurde am selben Tag gekündigt, an dem auch die Unterkühlung aufgeflogen war. Der Kriminalfall im Pflegeheim bleibt mit Sicherheit spannend ...

von Christoph Gantner, "OÖ-Krone"
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