Mi, 22. August 2018

Börsenschurke

06.02.2009 13:55

Madoff legte auch eigene Familie herein

Bei seinem mutmaßlichen Milliarden-Betrug hat der ehemalige US-Aktienbroker Bernard Madoff offenbar auch vor dem Geld seiner Familie nicht haltgemacht. Unter den Opfern des riesigen Anlageschwindels sind auch Madoffs Frau Ruth, die gemeinsamen Söhne sowie der Bruder des 70-Jährigen, wie jetzt aus einem Gerichtsdokument mit den Namen von tausenden Geschädigten hervorgeht.

Das New Yorker Gericht veröffentlichte das 162 Seiten starke Papier, in dem auf jedem Blatt die Namen von 80 Opfern stehen. Zur Höhe ihrer Investitionen finden sich darin hingegen keine Angaben.

Pikanterweise taucht in dem Gerichtsdokument auch der Name des derzeitigen Anwalts von Madoff, Ira Sorkin, auf. Auf der Liste finden sich neben etlichen Banken und Museen zudem zahlreiche Prominente, wie Hollywood-Star John Malkovich, US-Talkmaster Larry King und Schauspieler Kevin Bacon.

Hausarrest im Luxusappartement
Madoff war im Dezember unter Betrugsverdacht festgenommen worden, dann aber gegen Kaution freigekommen - allerdings unter Hausarrest ins einem Luxusappartement. Ihm wird vorgeworfen, als Chef seiner Vermögensberatung Investoren mit einem Schneeballsystem um Milliarden geprellt zu haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.