13.07.2008 22:21 |

Kärntner Hempel 3.

3. Triumph Vanhoenackers bei Ironman Austria

Marino Vanhoenacker hat am Sonntag in der 11. Auflage des Ironman Austria Triathlons seinen dritten Sieg en suite gefeiert. Der Belgier wurde seinem Favoritenstatus gerecht und distanzierte auf den 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen in der Zeit von 8:06:07 Stunden den Briten Stephen Bayliss (8:13:52) sowie den Kärntner Ex-Radprofi Hannes Hempel (8:16:54). Vor 100.000 Zuschauern war vor allem der Damen-Bewerb lange Zeit sehr spannend, da die Deutsche Sandra Wallenhorst auf Weltrekordkurs lag.

Am Ende blieb Wallenhorst zwar mit 8:47:25 unter der Bestmarke der US-Amerikanerin Paula Newby-Fraser (1994/08:50:53), allerdings schnappte ihr beim parallel ausgetragenen Bewerb in Roth die in Vorarlberg lebende Niederländerin Yvonne van Vlerken mit 8:45:48 Stunden das ungeteilte Glanzlicht weg. Die 29-jährige jubelte über die Weltrekordmarke, sie war fünf Minuten schneller als die bisherige Rekordhalterin: "Es war verdammt hart bei dem Wetter. Ich bin total kaputt. Wenn es trocken geblieben wäre, wäre auch eine Zeit von 8:40 Stunden möglich gewesen", sagte sie im Ziel.

Wallenhorst setzte sich vor der Britin Bella Comerford (8:51:15) und Edith Niederfriniger (ITA/8:59:43) durch, beste Österreicherin war Maria Penker als Sechste in 09:18:47. Wallenhorsts Zeit war die zweitschnellste der Geschichte.

Vanhoenacker: "Ein Traum ging in Erfüllung"
Vanhoenacker bestätigte bei wechselnden Wetterbedingungen und teilweise Regen seine Favoritenrolle, für ihn war es der dritte Triumph in Kärnten en suite. "Ironman Austria, I love you", gab der 31-jährige Vater einer Tochter erfreut von sich. "Heute hat alles gepasst. Ich fühle mich in der Form meines Lebens. Mit dem dritten Sieg auf dieser wunderschönen Strecke ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen."

Hempel kämpfte mit Magenproblemen

Hervorragender Dritter in Klagenfurt hinter den Briten Stephen Bayliss wurde der Kärntner Ex-Radprofi Hannes Hempel, der seine persönliche Bestzeit vom Debüt 2007 (8:37:37) um mehr als 20 Minuten verbesserte: "Das Schwimmen war nicht optimal, da ist es mir nicht wirklich gut gegangen. Beim Radfahren ging's super, da hat einfach alles gepasst", erzählte der 34-Jährige. Das Laufen danach sei "einfach brutal" gewesen. Der mit Magenprobleme kämpfende Hempel verschlug sich laut eigenen Angaben während des Bewerbs viermal ins Gebüsch.

Zweitbester Österreicher wurde Werner Leitner als Vierter. Norbert Langbrandtner stürzte im Radbewerb und zog sich eine Hüftprellung zu. 

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