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25.03.2017 - 11:19
Präsident Santos (links) und FARC-Führer Londono bei der Unterzeichnung des Vertrags
Foto: APA/AFP/LUIS ROBAYO

Regierung und FARC besiegelten neuen Friedenspakt

24.11.2016, 18:09

Nachdem der erste Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC- Guerilla in einem Referendum vor zwei Monaten abgelehnt worden war, haben sich die beiden Kriegsparteien nun auf einen neuen Vertragstext geeinigt. Präsident Juan Manuel Santos und FARC- Chef Rodrigo "Timochenko" Londono unterzeichneten den Pakt am Donnerstag in der Hauptstadt Bogota. Er soll kommende Woche dem Kongress zur Ratifizierung vorgelegt werden, diesmal wird das Volk nicht abstimmen dürfen. Gegner des Vertrags protestierten und fordern weitere Änderungen.

Einer der umstrittensten Punkte im alten Text war, dass die Strafen für Guerillakämpfer für viele zu sanft ausgefallen waren. Nun wurde dieser Passus verschärft. Zudem wird das Vermögen der Revolutionären Streitkräften Kolumbiens für die Entschädigung der Opfer herangezogen.

Volk will Bestrafung der FARC- Kommandanten

Der schärfste Kritiker des Friedensabkommens, Kolumbiens Ex- Präsident Alvaro Uribe, lehnt den Vertrag weiterhin ab und protestierte mit anderen Gegnern des Übereinkommens gegen den neuen Text. Es wird erwartet, dass der Kongress der überarbeiteten Fassung zustimmt, auch wenn eine große Mehrheit der Bevölkerung weitere Änderungen fordert, etwa die Bestrafung der FARC- Kommandanten.

Alvaro Uribe
Foto: ASSOCIATED PRESS

Konflikt forderte mehr als 260.000 Todesopfer

Santos hingegen mahnte vor der Unterzeichnung, es gebe "keine Zeit zu verlieren": "Leben wurden verloren - und viele weitere sind in Gefahr." Mit dem Abkommen soll der seit 1964 andauernde Konflikt zwischen der Armee und den FARC, anderen linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs beigelegt werden, dem mehr als 260.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Sieben Millionen Menschen wurden zur Flucht gezwungen. Gemäß dem Abkommen sollen die FARC entwaffnet und in eine politische Partei umgewandelt werden.

24.11.2016, 18:09
AG/red
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