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25.07.2017 - 20:40
Foto: APA/Manfred Fesl

In Plastik verpackte Leiche in Container entdeckt

28.06.2017, 12:11

Leichenfund in der Garage eines Einfamilienhauses im Salzburger Flachgau: Der Tote - bei ihm handelt es sich um den 73- jährigen Hausbesitzer - war in Kunststoffplanen, Plastiksäcken sowie ein Leintuch gewickelt in einen Müllcontainer geworfen worden. Eine 59- jährige Bekannte des Mannes wurde festgenommen.

Die Ex- Frau des Mannes sowie Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil sie den 73- Jährigen schon länger nicht mehr gesehen hatten. Am Donnerstag fuhren Beamte daraufhin zu dessen Haus in Mattsee und hielten Nachschau. In einem Müllcontainer in der Garage entdeckten sie den verpackten Leichnam.

Nachbarn gaben entscheidenden Hinweis

Wie die Ermittlungen ergaben, hatten Nachbarn beobachtet, dass eine Frau während der vergangenen Tage des Öfteren das Haus des Mannes aufgesucht hatte. Dabei soll sie immer wieder Gegenstände aus dem Gebäude mitgenommen haben. Die Ermittler fanden schnell heraus, dass es sich bei der Frau um eine 59 Jahre alte Deutsche handelt, die mit dem 73- Jährigen befreundet gewesen sein soll.

Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at (Symbolbild)

Die Polizisten machten die Frau in Oberösterreich ausfindig, sie wurde festgenommen. In einer ersten Einvernahme gab sie an, dass sie dem Mann Schlaftabletten verabreicht hatte. Dazu habe der 73- Jährige selbst potenzfördernde Mittel eingenommen. Am nächsten Tag habe sie ihn dann tot im Bett liegend gefunden.

Leiche bereits stark verwest

Der Mann dürfte bereits Anfang Juni gestorben sein. Da die Leiche zum Zeitpunkt der Auffindung schon stark verwest war, konnte im Zuge einer Obduktion noch keine Todesursache festgestellt werden. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung steht noch aus.

Die 59- Jährige - gegen sie bestehen in Deutschland bereits drei nationale Haftbefehle wegen Eigentumsdelikten - wurde in die Justizanstalt Puch- Urstein gebracht. Gegen sie wird wegen Mordverdachts ermittelt.

Redaktion
krone.at
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