Frauen an der Macht
Neue Schweizer Regierung mit weiblicher Mehrheit
Die 50-jährige Simonetta Sommaruga (Sozialdemokraten) und der 58-jährige Johann Schneider-Ammann (Freisinnige) sind die beiden neuen Bundesräte. Damit sitzen nun vier Frauen und drei Männer im Kabinett.
Überraschend kommt das allerdings nicht, die Sozialdemokraten hatten schon vor einigen Wochen dem Parlament zwei Frauen zur Wahl vorgeschlagen. Und für die Mehrheit der fünf Bundesratsparteien war letztlich klar, dass der frei werdende Sitz des per Ende Oktober zurücktretenden Verkehrsministers Moritz Leuenberger an die Sozialdemokraten fallen soll.
So verhielt es sich auch mit dem Sitz des ebenfalls zurücktretenden Finanzministers Hans-Rudolf Merz aus den Reihen der FDP. Weil amtsjünger, wurde seine Nachfolge erst nach der Leuenberger-Vakanz geregelt. Neben Unternehmer und Multimillionär Schneider-Ammann wurde mit der St. Galler Regierungsrätin (Ministerin auf Kantonalebene) Karin Keller-Sutter auch eine Frau von den Freisinnigen nominiert.
Die ganz große Sensation, nämlich fünf Frauen in der Regierung, ist allerdings ausgeblieben.







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