Tests im Labor

Schweizer lassen Mazes Unterwäsche untersuchen

Sport
09.01.2012 10:19
Der Schweizer Skiverband macht sich derzeit bei Tina Maze nicht gerade beliebt. Die Eidgenossen zweifeln nämlich daran, dass die Slowenin am Sonntag im Super-G von Bad Kleinkirchheim, in dem sie Zweite wurde, mit regelkonformer Unterwäsche unterwegs war. Die FIS hat Mazes Wäsche nun sogar in ein Labor zu weiteren Untersuchungen geschickt.

Die Schweizer, die mit Fabienne Suter auf der "Kärnten - Franz Klammer"-Piste ohnehin die Siegerin stellten, hatten mit Fränzi Aufdenblatten als Vierte, Lara Gut als Fünfte und Dominique Gisin als Siebente drei weitere Läuferinnen im Spitzenfeld. Im Falle der eher unwahrscheinlichen Disqualifikation von Maze würde Aufdenblatten also nachträglich aufs Podest rutschen. Auch die Salzburgerin Anna Fenninger würde profitieren, sie wäre dann Zweite statt Dritte.

Unterwäsche kommt ins Labor
Swiss Ski vermutet eine nicht regelkonforme Plastifizierung der Unterwäsche der Slowenin, die übrigens mit Ski der Schweizer Firma Stöckli unterwegs ist. Nach ersten Untersuchungen entsprach die Durchlässigkeit aber den Vorschriften, trotzdem wird die Wäsche von der FIS noch im Labor detailliert untersucht.

Maze fährt heuer eine sehr starke Saison. Nach 14 von 37 Rennen liegt sie hinter Lindsey Vonn und Marlies Schild auf Platz drei in der Weltcup-Gesamtwertung. Die frühere Riesentorlauf-Spezialistin sieht sich selbst aber nicht als ernsthafte Anwärterin auf den Gesamtsieg. Dafür müsse sie eigenen Angaben zufolge erst das Training in den Speed-Disziplinen erhöhen. Die beste Schweizerin im Gesamtweltcup ist derzeit Suter als Neunte.

Viel Trubel um Fenninger
Nicht gänzlich reibungslos verlief das Rennwochenende in Kärnten auch für Fenninger, die am Sonntag zwar aufs Podest fuhr, sich in der Abfahrt am Samstag aber von ihren vielen heimischen Fans, die ihr teilweise zu nahe kamen, aus der Ruhe bringen ließ. "Ich habe sehr viel gelernt. Es war eine sehr wichtige Erfahrung für mich. Vor allem in Hinblick auf die Heim-WM im nächsten Jahr und das Weltcupfinale heuer in Schladming", gestand die 22-Jährige, der der Trubel um ihre Person zu viel geworden war.

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