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25.10.2014 - 09:02

Vater beging mit Sohn als Komplize Banküberfall in NÖ

26.01.2013, 16:13
Vater beging mit Sohn als Komplize Banküberfall in NÖ (Bild: Zwefo, Polizei)
Foto: Zwefo, Polizei
Als damals Zweijähriger hatte der Bub durch die offene Tür des Gerichtssaals dem angeklagten Serienräuber noch verzweifelt "Papa, Papa" zugerufen - jetzt, 24 Jahre später, half er ihm, eine Bank im südlichen Niederösterreich zu überfallen. Die Straftat geplant hatte der Vater gemeinsam mit einem verurteilten 50- jährigen Raubmörder.

Mehr als 20 Jahre seines Lebens verbrachte der heute 53- jährige Salzburger schon hinter Gittern - immer wieder wegen Raubes, darunter auch zwei frühere Überfälle auf die Raiffeisenbank in Gießhübel (linkes Bild) im Bezirk Mödling.

Nichts aus den Fehlern des Vaters gelernt

Doch anstatt aus den Fehlern seines Vaters zu lernen und einen anderen Weg einzuschlagen, half der Sohn dem Mann am Mittwoch, einen Tag nach seinem 26. Geburtstag, dasselbe Geldinstitut ein drittes Mal zu überfallen.

Während der Sprössling draußen in einem angemieteten Fluchtauto wartete, betrat sein Vater gegen 9 Uhr das Geldinstitut. Der 53- Jährige zog eine Waffe, bedrohte damit die Angestellte sowie eine Putzfrau und verlangte Bargeld. Nach Übergabe der Beute verließ er die Filiale und raste mit seinem Filius davon.

Nur Stunden nach Überfall von Polizei geschnappt

Lange konnten sich die beiden jedoch nicht über den geglückten Überfall und die Beute freuen, denn die Polizei kam dem kriminellen Vater- Sohn- Gespann rasch auf die Spur. Nur wenige Stunden nach der Tat konnten die Männer, gemeinsam mit dem 50- jährigen Komplizen festgenommen werden.

Beim Verhör saß dem 53- Jährigen dann mit Chefinspektor Josef Deutsch ein altbekanntes Gesicht aus einer früheren Festnahme gegenüber: "Ich glaub, ich kenn ihn." Der Salzburger zeigte sich, ebenso wie sein Sohn, geständig. Der 50- jährige Komplize hingegen, den der Salzburger einst in der Haft kennengelernt hatte, streitet ab, etwas mit dem Überfall zu tun zu haben.

Christoph Budin, Kronen Zeitung/red
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