Eigentlich sollte der Videobeweis strittige Szenen aufklären und dem Schiedrichter als Unterstützung dienen, doch seit Wochen sorgt er in Deutschland für Diskussionsstoff. Leipzigs Erfolgscoach Ralph Hasenhüttl hat nun eine neue Idee, wie man in Zukunft Probleme vermeiden könnte. Der Steirer fordert ein Challenge-Recht.
Weniger Fehlentscheidungen, mehr Fairness. Das war zu Saisonbeginn das Ziel. Doch im Moment sei der Videobeweis laut des "Bullen"-Trainers "durchgefallen". "Dennoch ist er für den Fußball sehr wichtig", so Hasenhüttl.
Er nennt mit dem Challenge-Konzept einen konkreten Lösungsvorschlag für das Problem. Ein Trainer hätte dann pro Halbzeit eine begrenzte Anzahl von Möglichkeiten, den Videobeweis zu fordern. "Diese Entscheidung kann man dann im Falle eines Tores oder bei einer Roten Karte einsetzen. Alles andere würde keinen Sinn machen." Dies würde Diskussionen nach der Partie ausschließen, so Hasenhüttl.
"Damit schützt man auch den Schiedsrichter. Dieser sollte dann die Entscheidung treffen, nicht jemand, der in Köln sitzt." Die Folge: "Weniger Fehlentscheidungen und mehr Gerechtigkeit", erhofft sich der 50-Jährige.
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