Do, 14. Dezember 2017

Barrosos neuer Job

08.07.2016 18:40

Ex-Kommissionschef wird Berater bei Goldman Sachs

Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso arbeitet künftig für die US-Investmentbank Goldman Sachs in London. Der 60-jährige Barroso werde Berater und "Präsident ohne Geschäftsbereich" bei Goldman Sachs International mit Sitz in der britischen Hauptstadt, teilte die Bank am Freitag mit.

"José Manuel bringt eine enorme Erfahrung mit und vor allem ein tiefes Verständnis von Europa", hieß es in der Erklärung weiter. Er werde vor allem Kunden beraten, die "mit dem herausfordernden und unsicheren wirtschaftlichen Marktumfeld" zurechtkommen müssten.

Brexit-Votum: Sorgenfalten bei Investmentbanken in London
Barroso war von 2002 bis 2004 Regierungschef von Portugal. Danach leitete der Konservative bis 2014 die EU-Kommission in Brüssel. Seinen Job bei Goldman Sachs beginnt er mitten im Trubel um das Brexit-Referendum. US-Banken trifft das Votum Großbritanniens für ein Ausscheiden aus der EU besonders. Sie nutzen das englischsprachige Finanzzentrum London bisher als Eintrittspforte zur Europäischen Union.

Spekulationen um Gründe für Barroso-Engagement
Wie zahlreiche andere internationale Banken prüft auch Goldman Sachs nach dem Brexit-Votum, inwieweit das Geschäft weiter in London betrieben werden kann. Vor diesem Hintergrund gibt es auch Spekulationen, der 60-Jährige könnte aus dem Grund angeheuert worden sein, um bei der Bewältigung der Folgen des Referendums in Großbritannien zu helfen.

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