Sa, 18. November 2017

Racheaktion?

19.02.2016 08:51

52-Jähriger erneut bei Hakenkreuz-Attacke verletzt

Unfassbar: Ein Niederösterreicher, dem im September des Vorjahres ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt worden war, ist in der Nacht auf Donnerstag erneut überfallen worden. Der 52-Jährige wurde in Bad Fischau bei Wiener Neustadt zuerst bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen, danach gefesselt - zuletzt wurde ihm erneut ein Hakenkreuz in die Haut geritzt, diesmal auf der Brust.

Bereits im Herbst war der Schichtarbeiter brutal angegriffen worden. Drei vermummte Täter hatten ihn in der Nacht vom Fahrrad gerissen und malträtiert. Das Opfer und seine Frau vermuteten als Motiv einen jahrelang andauernden Nachbarschaftsstreit. Der verdächtige Schwiegersohn des Nachbarn wurde nach drei Monaten U-Haft knapp vor Weihnachten aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Niedergeschlagen und erneut malträtiert
Nun kam es erneut zu einem ähnlich gelagerten und nicht minder brutalen Angriff: Der 52-Jährige war laut Medienberichten auf dem Weg in die Arbeit mit dem Auto zum Bahnhof unterwegs, als ihm ein Fahrzeug mit eingeschalteter Warnblinkanlage auffiel. Ein junger Mann hielt ihn unter dem Vorwand an, seine Freundin sei eingeklemmt. Der 52-Jährige stieg aus, um zu helfen - und wurde sogleich von hinten niedergeschlagen.

Als er wieder zu sich kam, sei er in einem eiskalten Bach gelegen, die Hände am Rücken mit Kabelbindern gefesselt, berichtete er. Die Verdächtigen ritzten ihm danach noch ein Hakenkreuz in die Brust und sagten, das sei die Rache für die U-Haft ihres Freundes.

Im Morgengrauen sei es dem stark unterkühlten Verletzten gelungen, sich die Böschung hinauf zu einem Feldweg zu schleppen. Dort bemerkte ihn ein Lkw-Fahrer und verständigte Rettung und Polizei. Den Ermittlern gegenüber konnte das Opfer das Fahrzeug der Verdächtigen beschreiben und einen Teil des Kennzeichens nennen.

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