Do, 19. April 2018

Filialen am Prüfstand

29.01.2018 11:27

Kika/Leiner: 5 bis 6 Standorte „problematisch“

Der österreichische Möbelhändler Kika/Leiner stellt im Zuge von Restrukturierungsmaßnahmen die Filialen auf den Prüfstand. "Wir gucken uns alle Standorte an", sagte Chef Gunnar George am Montag. Fünf bis sechs der österreichweit 50 Standorte seien "problematisch". In sechs bis acht Wochen soll es Klarheit geben. Auch die Zahl der Lieferanten soll weiter reduziert werden. Kika/Leiner beschäftigt an den 50 Standorten rund 5600 Mitarbeiter. 

Kurz vor Jahresende wurde in einer Notaktion wegen "kurzfristiger Zahlungsschwierigkeiten" der Leiner-Flagshipstore auf der Wiener Mariahilferstraße um kolportierte 50 bis 70 Millionen Euro an den Tiroler Immobilienmilliardär Rene Benko verkauft. George versicherte am Montag, dass die Zukunft von Kika/Leiner gesichert sei. "Wir haben wieder Geld, um alle Rechnungen bezahlen zu können", so George.

Mutterkonzern Steinhoff wegen möglicher Bilanzfälschung unter Druck
Der Kika/Leiner-Mutterkonzern Steinhoff steht derzeit erheblich unter Druck, nachdem Zweifel an den Bilanzen vor allem im Europa-Geschäft aufgekommen waren. Es laufen seit Längerem Ermittlungen wegen möglicher Bilanzfälschungen gegen die Nummer zwei im weltweiten Möbelhandel hinter Ikea. Der Kurs der Steinhoff-Aktie war zeitweise um bis zu 90 Prozent eingebrochen.

 krone.at
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